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Sternenpark

Gemeinschaftskunstwerk von
Brigitte v.Schenck
und Holger Benthien

Der Stern ist das Symbol der Geburt.
In christlichen Ländern wird hinter das Geburtsdatum ein Stern eingefügt
und hinter das Todesdatum ein Kreuz.

Als wir begannen uns mit der Idee eines Sternenparks für die
10. Marschkunst/Kunstmarsch-Ausstellung zu beschäftigen,
hatten wir uns vorher schon intensiv mit dem Symbol Kreuz
und auch mit dem Symbol Stern beschäftigt.

Die Ergebnisse flossen in die Gestaltung des Kunstwerks Sternenpark mit ein.
Das Kunstwerk hat den Grundriss eines Sternes,
an den Ecken stehen Pfosten mit Holzsternen.
Ein Gewebe gibt dem Ganzen die Räumlichkeit.
Leicht schweben überall mit Stoff bezogene Drahtsterne.
Die Stoffreste sind mit in dem Raum gebenen Gewebe verarbeitet,
als Zeichen dafür, dass in vielen Kulturen die Überreste der Geburt
(Mutterkuchen und Nabelschnur) aufbewahrt oder geopfert wurden.
In der Mitte steht ein Metalltisch mit Metallstühlen,
die durch einen Baldachin aus Rosenranken miteinander verbunden sind.
Die Mitte des Tisches bildet eine Feuerschale, über der aus gegrillt werden kann.

Das Kunstwerk solleinladen, einzutreten und dort eine Weile zu verbringen,
so wie bei der Geburt das Leben betreten wird, gefüllt wird
und beim Tode wieder verlassen wird.
Ein ewiger Kreislauf, der mit Lust und Gedanken gefüllt wird.

Ein Jahr stand der Sternenpark während der Ausstellung
in Fahrenholz auf einer Wiese.
In dieser Zeit legten Kinder mit Kieselsteinen Mosaike auf den Boden,
es trafen sichAusflügler dort und genossen einen Tisch zum Verweilen und Klönen zu haben, es wurde dort dikutiert, musiziert und gegessen.
Einige Baumstämme innerhalb des Kunstwerkes wurden mit glühenden Eisen verziert.
Sommer, Herbst und Winter gingen durch den Sternenpark
bis er wieder abgebaut werden musste, um auf einen neuen
Auftritt an anderer Stelle zu warten.

Sternenpark

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